Serie leider gerissen

Am Sonnabend spielte der TSV Stadtroda gegen den HBV Jena 3.
Nach den letzten Spielen rechnete sich Stadtroda auch gegen Jena etwas aus. Entsprechend war die Mannschaft heiß auf das Spiel. Der TSV erzielte das 1:0 aber Jena erwischte den besseren Start und setzte sich mit 2:5 ab. Stadtroda tat sich relativ schwer im Angriff und musste viel Aufwand betreiben um einen Torerfolg zu erzielen. Es fehlte die Leichtigkeit der letzten Spiele. Bei Jena klappte das besser und sie spielten wesentlich effektiver . Stadtroda rannte in der ersten Halbzeit immer einem Rückstand hinterher, da zu viele Angriffe zu schnell und ohne die nötige Geduld abgeschlossen wurden. Trotzdem blieb der TSV in Schlagdistanz. Mit 11:13 gingt es in die Pause.

Den besseren Start in Halbzeit 2 erwischte Stadtroda und man konnte zum 13:13 ausgleichen. Jena blieb immer gefährlich und nutzte jeden Fehler oder Ballverlust der Stadtrodaer aus. Es blieb ein enges Spiel, der TSV blieb dran an Jena. Beim 18:18 hatte der TSV die Möglichkeit durch gut heraus gespielte Chancen in Führung zu gehen. In der Abwehr wurde sehr gut gearbeitet aber leider fehlte die Verwertung der Chancen im Angriff. Fehlabspiele und überhastetes Abschließen brachten die Mannschaft des TSV um den Erfolg. Jena konnte sich wieder absetzen und führte beim 19:23 erstmals mit 4 Toren. Stadtroda versuchte weiter alles aber Jena verwaltete clever den Vorsprung bis zum Ende. Leider ging das Spiel mit 23:28 verloren und somit riss die kleine Serie von Stadtroda. Trotzdem wäre mehr drin gewesen für den TSV an diesem Tag. Nun gilt es sich wieder gut auf die nächsten Aufgaben vor zu bereiten, denn es stehen noch einige wichtige Spiele ins Haus.

Stadtroda spielte mit: D. Katzenberger, J. Plagemann, U. Hartrodt, P. Köhler, L. Buglyo ( 8 Tore), D. Kramer, E. Mehler ( 1 Tor ), M. Oels ( 2 Tore ), L. Wächter, J. Wächter ( 2 Tore ), St. Hirte ( 2 Tore ), R. Bauer ( 1 Tor ), M. Thiele ( 3 Tore ), S. Triebe ( 4 Tore )

Text: T. Hartrodt

TSV Stadtroda weiter in der Erfolgsspur

 

Am Sonnabend hatte der TSV Stadtroda das nächste Punktspiel. Gegner war der TSV Eisenberg. Das Hinspiel ging deutlich an Eisenberg und das wollte der TSV Stadtroda in eigener Halle besser machen.  Beide Teams starteten sehr motiviert und es ging von Anfang an zur Sache. Stadtroda legte vor und Eisenberg blieb dran. Es wurde schnell gespielt und es fielen in der Anfangsphase relativ viele Tore. Nach 15 Minuten stand es bereits 10:10. Erst jetzt konnten beide Abwehrreihen mehr Akzente setzen und bis zur Halbzeit erzielten beide Mannschaften nur noch 4 Treffer zum 14:14 Pausenstand.

Stadtroda brauchte wie im letzten Spiel doch zu viele Chancen um Tore werfen. Zum Glück ging es Eisenberg auch nicht anders und somit blieb es sehr eng und spannend. Bis zur 40. Minute wechselte die Führung immer wieder doch dann konnte sich Stadtroda mit 3 Toren absetzen. Über das 20:17 später sogar 23:19 lief es sehr gut beim TSV Stadtroda. Eisenberg wurde sehr gut bespielt und Stadtroda hatte einen überragenden Tormann mit Jan Plagemann. Doch leider vergab Stadtroda im Angriff wieder zu viele Chancen und Eisenberg stellte die Deckung wesentlich offensiver auf. Stadtroda verlor einige Bälle und Eisenberg verkürzte und war beim 23:22 wieder dran. Zu diesem Zeitpunkt waren 52 Minuten gespielt. Was jetzt folgte war nichts für schwache Nerven. Der TSV Stadtroda konnte wieder auf 3 Tore Vorsprung erhöhen doch Eisenberg schlug zurück. Nach 57 Minuten stand es 25:24. Eisenberg wollte die Wende aber Stadtroda hielt dagegen. Am Ende gewann Stadtroda mit 26:25 und holte die nächsten Punkte.

Großer Jubel nach einem spannenden und fairen Spiel.

 

Stadtroda spielte mit: J. Plagemann, D. Katzenberger, U. Hartrodt ( 2 Tore ), M. Hundertmark ( 6 Tore ), L. Buglyo ( 2 Tore ), M. Oels, L. Wächter, J. Wächter ( 4 Tore ), St Hirte ( 3 Tore ), R. Bauer ( 7 Tore ), M. Thiele ( 2 Tore )

Text: T. Hartrodt

Die Spannungskurve perfekt durchfahren!

Flexi SG Hermsdorf/Stadtroda – HSV Weimar

26:25 (10:13)

Allerdings sind wir hier nicht beim Rennsport sondern beim Handball wo die Spiele ja bekanntlich auch oft erst auf der Zielgeraden entschieden werden. So auch am Samstag  im  Duell der Spitzenreiter der A-Jugend Handball LL Staffel 1, Hermsdorf/Stadtroda und Weimar. Bei einem Sieg der Gastgeber wären beide Teams schon vorzeitig für die im Frühjahr folgende Finalrunde gegen die Mannschaften der LL Staffel 2 qualifiziert. Mit dieser Einstellung und motiviert von einigen Versprechungen in Mannschaftskreisen begann das spannende Spiel.

In dieser knappen Partie standen beide Teams bis auf Ausnahmen sehr gut in der Defensive und ließen vorne einige Chancen liegen. Die Fehler im Holzländischen Angriff nutzten die Weimarer effektiv aus und konnten das Spielgeschehen bis zu einer 12:17 Führung, 20 Minuten vor Abpfiff, an sich reißen. Nach der darauf folgenden Auszeit der Spielgemeinschaft unter dem Motto: „Kommt Jungs, wir holen jetzt Tor für Tor auf!“ kam das große Erwachen. Man stellte die Deckung um, holte viele Siebenmeter und Zeitstrafen raus, wurde effektiver im Torabschluss und eine viertel Stunde später stand es 25:22 für die Heimmannschaft. Allerdings wollten es die Jungs aus der Kulturhauptstadt nun auch nochmal wissen, holten zum Gegenschlag aus und glichen wieder aus. Konrad Steppeler bekam 35 Sekunden vor Schluss nochmal den Ball und schob ihn aus 6 Metern, zur erneuten Führung, unter dem Torwart durch.

3 Sekunden Rest! Freiwurf Weimar! Die Zeit ist angehalten! Die Spannung in der Werner Seelenbinder Halle war kaum auszuhalten als der Pfiff zur Ausführung des Freiwurfs ertönte. Doch dann lässt Weimar den Ball fallen, er kullert in die sicheren Hände von Geburtstagskind Marcus Wunderlich welcher sich damit direkt ein wunderschönes Geschenk sicherte.

Der Heimsieg war ein großer Beweis von Kampfgeist und Leidenschaft und dass man sich in der Finalrunde nicht verstecken muss auch wenn der Gegner ThSV Eisenach heißt!

Domagala, A. Wenke, P. Hempel, P. Buresch (1), P. Köhler (3), P. Leser, M. Wunderlich, M. Kunath, K. Steppeler (10), F. Reis (8), L. Hädrich(4), N. Krüger

Text: Paul Köhler