Derby in der D-Jugend Verbandsliga

TSV Stadtroda – SV Hermsdorf

20:26

Die Hallenhandballsaison 2019/2020 ist gestartet und beim TSV Stadtroda beginnt die D-Jugendmannschaft mit ihrem Spiel gegen den SV Hermsdorf.

Der SV Hermsdorf ist ein Konkurrent der ihnen in allen Belangen überlegen scheint, sei es die Anzahl der Auswechselspieler, das Alter, die Körpergröße. Sie sind alle einen Kopf größer als die Stadtrodaer, traten deshalb schon selbstbewusst auf. Die Rodschen haben aufgrund von Spielermangel eine Mannschaft von E- und D Jugendlichen, sprich von 9 bis 12 Jahre, einschließlich 2 Mädels, aufgestellt.

Trainerin Madeleine Busch hatte eine offensive Deckung und ein schnelles Passspiel vorgesehen. Damit hatten die Stadtrodaer bis zur 10 Minute überraschend die Führung übernommen, bis zur Pause kam dann allerdings ein Rückstand von 4 Toren.

Die Hermsdorfer konnten einige Konter im Tor unterbringen und in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit auf 10 Tore davonziehen. In der Endphase kam die Heimmannschaft noch auf 6 Tore heran, Endstand 20:26. Einen höheren Rückstand verhinderte der zu großer Form auflaufende Torwart, Jonas Rupp.

Es herrschte bei den zahlreichen Zuschauern eine tolle Stimmung, angefeuert wurde sogar mit Trommeln.

Der TSV bemüht sich sehr um seinen Nachwuchs, u.a. mit einem Wandertag und Vorstellungen in den heimischen Schulen. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen!

 

Die Männermannschaft steigt in der Verbandsliga am 22.09. in den Spielbetrieb ein. Die Frauen lassen sich noch eine Woche länger Zeit.

 

Text: Günther Schulz

Man könnte fast sagen: "the same procedure as every year"...doch am Ende ist man immer wieder aufs neue überrascht was Alfred Hartrodt, Günther Frickel und Co auf die Beine gestellt haben! Was in diesem 39. Jahr alles passiert ist, seht selbst...

Schonmal vorab, alle Bilder in groß gibt es hier! [x]

Text: Paul Köhler

Nach Ende der Pflichtspielsaison stehen traditionell ein paar Spaßturniere für unsere Handballer an. So lud der SV Kahla 1999 am 11. Mai zu seinem 20. Vereinsjubiläum ein, zu welchem die Erwachsenen-Mannschaften des TSV's natürlich nicht fehlen durften. Auf der Agenda des Tages standen ein Frauen- und ein Männerturnier, eine Wurf-Speed-Challenge und als Highlight… jeder durfte einmal auf das Tor von Weltmeister Henning Fritz werfen.

 

Unsere Damen bekamen es in ihrem Turnier mit der SG Schott Jena/Kahla, der HSG Oppurg/Krölpa und der Post aus Gera zutun. Auch wenn sie nur mit 7 Spielerinnen, welche zum Großteil A-Jugendliche waren, angereist sind spielten sie groß auf. Egal ob gegen Gera (13:2), Oppurg (10:5) oder Kahla (16:6). Die Mädls bewiesen starken Zusammenhalt, nutzten Fehler der Gegner konsequent aus und erkonterten sich Tor für Tor. Auch die Kondition hielt in der kleinen Truppe bis zum Schluss und somit war der Turniersieg nie in Gefahr.

Bei den Männern sah es etwas anders aus. Mit einer gut formierten Mannschaft machte man gegen ein junges Geraer Team zu Beginn ein gutes Spiel und konnte mit dem 10:10 Endstand zufrieden sein. Danach leistete man sich im Spiel gegen den Underdog Teichwolframsdorf zu viele Fehler und drückte den Ball nicht oft genug über die Linie. So endete auch das zweite Spiel mit 10:10. In der letzten Partie wollte man nun nochmal zeigen, dass man auch mehr als zehn Tore werfen kann. Doch kurz vor Abpfiff steht es, wie auch sonst, 10:10 als Kahla nochmal einen umstrittenen Siebenmeter zugesprochen bekam. Der Schütze verwandelt und Kahla gewinnt, und gewinnt auch das Turnier, die TSV Männer holen Bronze.

 TSV Männer gegen Henning Fritz

Nach dem Wettbewerb um den härtesten Wurf, welchen Alexandra Schmitz und Simon Triebe gewannen, stellte sich nun  der Weltmeistertorwart, von 2007, in den Kasten und aus jeder Mannschaft durften sechs Spieler werfen. Bei dem rodschen Herren konnten Edward Mehler, Mirko Thiele, Jacob Wächter und Morice Oels beweisen, dass auch Amateurhandballer werfen können und vernaschten Henning Fritz eiskalt. Bei den Damen bezwang einzig und allein Kreisläuferin Kim Prskal die Prominez.

Es war ein sehr schönes Turnier mit vielen Highlights und der TSV Stadtroda bedankt sich für die Einladung!

 

Text: Paul Köhler

Aus der Schlechtesten Lage das „Beste“ gemacht

Na klar!  Man reist mit nur sechs gelernten Feldspielern nach Behringen und muss mit drei Toren gewinnen, da verletzt sich auch noch der beste Werfer nach sieben Minuten.

Nach der knappen Niederlage, gegen die JSG Hainich/Nessetal, vom letzten Samstag musste die Handball A-Jugend von Hermsdorf/Stadtroda, beim Rückspiel in Behringen mit drei Toren Vorsprung gewinnen um sich noch eine kleine Chance auf den dritten Platz der Thüringenmeisterschaft zu waren. Mit einem stark dezimierten Team erwärmte sich nun also die Holzländer Handball Jugend und wusste, dass dieses Spiel wahrlich kein Zuckerschlecken werden würde.

Die Gastgeber nahmen das spielgeschehen direkt in die eigene Hand und konterten Fehler des Gegners eiskalt aus. Diese Fehler häuften sich im Spielverlauf auch deutlich da die Gäste große Schwächen in der Ballkontrolle darlegten, da man einfach nicht mit dem Harzverbot in der Halle klar kam. So setzte sich Hainich/Nessetal Stück für Stück ab bis zu einem Halbzeitstand von  14:06.

In der Kabine nun gab es nur noch die Parole, sich nicht „abschlachten“ zu lassen. Denn an diesem 12.Mai stand nicht die, in den letzten Jahren so erfolgreiche Holzländer Mannschaft auf der Platte, die wir kennen.

Nach der Pause lief das Team aus dem Nessetal direkt sieben schmerzhafte Konter, womit nun das Schicksal besiegelt war. Man hatte das Gefühl die Gastgeber würden sich nun etwas zurücklehnen  und Hermsdorf/Stadtroda kam somit zu einigen Torerfolgen oder, wie sollte es an diesem Tag auch anders sein, zu gut herausgespielten Fehlwürfen.

Am Ende brachen die Gäste nun nach einem Kräftezehrenden Spiel ein und mussten sich mit 37:20 deutlich und auch verdient geschlagen geben. Damit wird „DER Mannschaft“ wie sie sich gerne nennen, in ihrer letzten Saison nur viertbeste Handballmannschaft von Thüringen.

P. Hempel, A. Wenke, M. Wunderlich 3, K. Steppeler 10, F. Reis 1, P. Köhler 2, L. Hädrich 4, T. Gerber,  S. Domagala

Text:  Paul Köhler