Die Spannungskurve perfekt durchfahren!

Flexi SG Hermsdorf/Stadtroda – HSV Weimar

26:25 (10:13)

Allerdings sind wir hier nicht beim Rennsport sondern beim Handball wo die Spiele ja bekanntlich auch oft erst auf der Zielgeraden entschieden werden. So auch am Samstag  im  Duell der Spitzenreiter der A-Jugend Handball LL Staffel 1, Hermsdorf/Stadtroda und Weimar. Bei einem Sieg der Gastgeber wären beide Teams schon vorzeitig für die im Frühjahr folgende Finalrunde gegen die Mannschaften der LL Staffel 2 qualifiziert. Mit dieser Einstellung und motiviert von einigen Versprechungen in Mannschaftskreisen begann das spannende Spiel.

In dieser knappen Partie standen beide Teams bis auf Ausnahmen sehr gut in der Defensive und ließen vorne einige Chancen liegen. Die Fehler im Holzländischen Angriff nutzten die Weimarer effektiv aus und konnten das Spielgeschehen bis zu einer 12:17 Führung, 20 Minuten vor Abpfiff, an sich reißen. Nach der darauf folgenden Auszeit der Spielgemeinschaft unter dem Motto: „Kommt Jungs, wir holen jetzt Tor für Tor auf!“ kam das große Erwachen. Man stellte die Deckung um, holte viele Siebenmeter und Zeitstrafen raus, wurde effektiver im Torabschluss und eine viertel Stunde später stand es 25:22 für die Heimmannschaft. Allerdings wollten es die Jungs aus der Kulturhauptstadt nun auch nochmal wissen, holten zum Gegenschlag aus und glichen wieder aus. Konrad Steppeler bekam 35 Sekunden vor Schluss nochmal den Ball und schob ihn aus 6 Metern, zur erneuten Führung, unter dem Torwart durch.

3 Sekunden Rest! Freiwurf Weimar! Die Zeit ist angehalten! Die Spannung in der Werner Seelenbinder Halle war kaum auszuhalten als der Pfiff zur Ausführung des Freiwurfs ertönte. Doch dann lässt Weimar den Ball fallen, er kullert in die sicheren Hände von Geburtstagskind Marcus Wunderlich welcher sich damit direkt ein wunderschönes Geschenk sicherte.

Der Heimsieg war ein großer Beweis von Kampfgeist und Leidenschaft und dass man sich in der Finalrunde nicht verstecken muss auch wenn der Gegner ThSV Eisenach heißt!

Domagala, A. Wenke, P. Hempel, P. Buresch (1), P. Köhler (3), P. Leser, M. Wunderlich, M. Kunath, K. Steppeler (10), F. Reis (8), L. Hädrich(4), N. Krüger

Text: Paul Köhler

 

Sieg in Kahla

 

Am Sonnabend fand das erste Punktspiel 2019 für den TSV Stadtroda statt. Dazu ging es zum Auswärtsspiel nach Kahla. Klare Vorgabe für Stadtroda war ein Sieg und damit 2 weitere Punkte. Das Spiel begann und Kahla war hellwach und erzielte das 1. Tor. Stadtroda brauchte einige Minuten um ins Spiel zu finden. Kahla spielte schnell und erzielte einfache Tore. Stadtroda fehlte die Abstimmung in der Deckung. Doch beim 8:5 für den TSV schien es zu laufen. Stadtroda stand aggressiver in der Deckung und zwang Kahla zu Fehlern. Doch leider wurden auch auf Stadtrodaer Seite zu viele technische Fehler gemacht und die eine oder andere Möglichkeit nicht genutzt. Kahla kam wieder heran und schon stand es 8:7. Stadtroda blieb aber beim schnellen Spiel und setzte sich bis zur Pause mit 14:9 ab. Das war eigentlich eine gute Voraussetzung für Halbzeit 2 um sich weiter abzusetzen. Doch Kahla kam hochmotiviert aus der Pause und blieb im Rennen. Beim 13:15 war Kahla wieder dran. Auf Stadtrodaer Seite wurde aber auch durch gewechselt, sodass jeder Spieler seine Einsatzzeiten bekam. Stadtroda behauptete die Führung machte aber trotzdem zu viele Abspiel- und Fangfehler. Zudem wurden einige gut heraus gespielte Chancen nicht genutzt, denn der Tormann von Kahla hatte einen guten Tag. Stadtroda hielt das Tempo hoch und erspielte sich durch gute Spielzüge seine Möglichkeiten und schaffte beim 23:18 die Vorentscheidung. Kahla kämpfte weiter konnte aber nur noch auf 25:21 verkürzen.

Stadtroda gewann zum Schluss verdient, lies aber zu viele Chancen liegen. Trotzdem wieder 2 wichtige Punkte im Kampf um die ersten 4 Plätze in der Liga.

Stadtroda spielte mit; E. Mehler, D. Katzenberger, U. Hartrodt (2 Tore ) , M. Hundertmark ( 7 Tore ), L. Buglyo ( 2 Tore ), D. Kramer, M. Oels ( 6 Tore ), P. Kühler, L. Wächter ( 1 Tor ), Wächter ( 1 Tor ), St. Hirte ( 4 Tore ), R. Bauer, S. Triebe ( 2 Tore )

Text: T. Hartrodt