Herzschlagfinale

Am Samstag hatte die Männermannschaft des TSV Stadtroda das vorletzte Heimspiel der Saison. Gegner war die 3. Mannschaft des HBV Jena. Das Hinspiel ging denkbar knapp für Jena aus, deshalb sollte im Rückspiel der Spieß umgedreht werden. Beide Mannschaften waren personell gut aufgestellt und so ging es ins Spiel.

Stadtroda ging sehr nervös in die Partie und tat sich im Angriff sehr schwer. Nach 7 Minuten stand es 3:1 für Jena. Stadtroda stellte um und kam jetzt besser ins Spiel, brauchte aber bis zur Mitte der 1. Halbzeit um das erste Mal auszugleichen. Beim 8:8 drehte sich der Spielstand zu Gunsten der Stadtrodaer. Eine aggressivere Abwehr und gute Angriffe stellten den Gegner vor Probleme. Stadtroda baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:9 aus. Dementsprechend war die Stimmung in der Kabine sehr positiv und es wurde die Taktik für Halbzeit 2 besprochen.

Stadtroda erwischte den besseren Start in die 2. Halbzeit und konnte sich eine 14:9 Führung erarbeiten. Jena spielte in dieser Phase zu harmlos und Stadtroda nutzte dies aus. Etwas unverständlich war die plötzliche Nervosität auf Seiten der Stadtrodaer, zumal man ja mit 5 Toren in Führung lag. Die Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen und auch in der Abwehr wurde nicht mehr so gearbeitet wie zu Beginn der 2. Halbzeit. Jena kam dadurch wieder ins Spiel und verkürzte zum 14:13. Ab jetzt entwickelte sich ein enges und sehr spannendes Spiel. Jena blieb dran und konnte beim 15:15 wieder ausgleichen. Stadtroda mühte sich, hatte aber leider beim Torabschluss Pech und traf öfters den Pfosten. Der HBV spielte seine Routine aus und ging beim 19:20 in Führung und erhöhte auf sogar 19:21. Stadtroda nahm eine Auszeit und die Mannschaft wurde noch einmal heiß gemacht und erkämpfte sich das 20:21. Es ging in die letzte Minute des Spiels und Jena war im Angriff. Stadtroda deckte offensiver und zwang Jena zum Torabschluss. Dieser blieb ohne Erfolg und so hatte Stadtroda die Möglichkeit zum Ausgleich. Die Zuschauer machten Stimmung aber es gab 3 Sekunden vor dem Abpfiff nur noch einen Freiwurf, da Jena gut in der Deckung agierte und Stadtroda nicht zum Torabschluss kommen lies. Der Freiwurf wurde ausgeführt und Simon Triebe erzielte mit einem platzierten Wurf noch den Ausgleich. Der Jubel auf Stadtrodaer Seite war groß, denn das Unentschieden war ein gerechtes Endergebnis zum 21:21. Und so wurde zum Schluss der Kampf der Stadtrodaer mit einem Punkt belohnt.

Die Zuschauer bekamen wieder ein spannendes Spiel zu sehen. Das war eine gute Werbung für den Handball.

Stadtroda spielte mit: Edward Mehler, Jan Plagemann, Uwe Hartrodt ( 1 Tor ), M. Hundertmark, Sascha Jatzkowski, Daniel Kramer ( 7 Tore ), Morice Oels ( 2 Tore ), Christoph Hädrich ( 1 Tor ), Lucas Wächter ( 1 Tor ), Jacob Wächter ( 2 Tore ), Stefan Hirte ( 4 Tore ), Rene Bauer, Simon Triebe ( 3 Tore )

 

Text: Torsten Hartrodt

 

Text: T. Hartrodt

Sieg gegen Saalfeld/Könitz 2!

Am Sonnabend gab es das nächste Heimspiel des TSV Stadtroda. Gegner war die 2, Mannschaft der HSG Saalfeld – Könitz. Im Hinspiel konnten der TSV die Punkte für sich verbuchen und nach den guten Leistungen der letzten Spiele rechnete sich der TSV einiges aus. Dementsprechend ging die Mannschaft hochmotiviert ins Spiel. Saalfeld – Könitz kam mit einer relativ jungen Mannschaft nach Stadtroda. Das Spiel begann und Stadtroda machte von Anfang an Druck und konnte mit 4:1 in Führung gehen. Der Gegner wurde bis zu diesem Zeitpunkt aggressiv bespielt und bekam kaum Torchancen. Es schlichen sich aber einige Fehler im Angriff aber vor allem im Deckungsverhalten ein und das wurde bestraft. Saalfelds-Könitz bekam einen Lauf und drehte das Spiel. Plötzlich stand es 7:5 für den Gegner. Stadtroda brauchte eine ganze Weile um sich wieder auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und dann war man wieder im Spiel. Bis zur Pause drehte Stadtroda den Spielstand zu seinen Gunsten und es ging mit 11:10 in die Pause. Hier wurden klare Worte an die Mannschaft des TSV gerichtet und die taktische Route für Halbzeit 2 vorgegeben. Nach der Pause konnte Stadtroda gleich auf 12:10 erhöhen. Saalfeld-Könitz blieb aber dran und beim 15:14 begann die beste Phase in Halbzeit 2 für Stadtroda. Die Deckung funktionierte und ein starker J. Plagemann im Tor brachte Sicherheit ins Spiel von Stadtroda. Mit dem 19:14 dachte man das eine Vorentscheidung gefallen war, aber Stadtrodas Spiel kam ins Stocken und es wurden unnötig viele Fehler im Angriff und bei schnellen Tempogegenstössen gemacht. Der Gegner nutzte das konsequent aus und arbeitete sich bis zum 19:18 heran. Es begann eine spannende Schluss Viertelstunde mit vielen Chancen auf beiden Seiten und Möglichkeiten für beide Mannschaften das Spiel für sich zu entscheiden. Stadtroda hatte aber mehr vom Spiel und setzte sich noch einmal mit 3 Toren zum 23:20 ab. Eigentlich sah es nach der Vorentscheidung aus aber Saalfeld-Könitz kämpfte
bis zum Schluss und dann stand es 1 Minute vor dem Ende 23:22. Der Gegner deckte etwas offensiver und so konnte Stadtroda im letzten Angriff durch ein Anspiel auf die Au8enposition zum Überragenden L. Buglyo das entscheidente 24:22 Endergebnis erzielen. Stadtroda hat sich die 2 Punkte trotz des knappen Ergebnisses verdient und so kann es weitergehen. Nächster Gegner ist der HBV Jena 2 am 17.03. in Stadtroda. Es wäre toll wenn wieder so eine gute Stimmung und Unterstützung durch die Zuschauer in der Halle wäre. Also noch einmal ein Dank an die Fans des TSV!!

Stadtroda spielte mit: J. Plagemann, D. Katzenberger, U. Hartrodt ( 3 Tore ), M. Hundertmark ( 1 Tor ), S. Jatzkowski, L. Buglyo ( 11 Tore ), D. Kramer ( 1 Tor ), E. Mehler, M. Oels ( 2 Tore ), Chr. Hädrich ( 2 Tore ), J. Wächter ( 1 Tor ), St. Hirte, R. Bauer ( 2 Tore ), S. Triebe ( 1 Tor )

Text: T. Hartrodt

Spiel auf Augenhöhe

 

Am Sonntag spielte die Männermannschaft des TSV Stadtroda Ihr nächstes Auswärtsspiel bei der Mannschaft des SV Blau-Weiß-Auma. Es ist immer das Spiel in der kleinsten Halle der Verbandsliga. Auma ist eine gut eingespielte Mannschaft, vor allem bei diesen beengten Bedingungen. Für die meisten Mannschaften ist hier nicht viel zu holen. Trotzdem ging unsere Mannschaft hochmotiviert ins Spiel und erwischte den besseren Start. Beim 4:1 für Stadtroda ruckte es bei Auma und sie kamen besser ins Spiel. Stadtroda spielte eine aggressive Abwehr und machte Tempo im Angriff. So konnte der TSV immer in Führung bleiben und über  das 6.3 , 10:7 , 13:11 blieb Stadtroda in Führung. Auma versuchte den Druck und das Tempo anzuziehen und kam beim 13:13 das erste Mal zum Ausgleich. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen und Stadtroda führte zur Halbzeit 17:16.

 

In der Halbzeit wurde die Mannschaft motiviert und der TSV rechnete sich bei einer ähnlich guten Leistung in Halbzeit 2 eine Überraschung aus. Die 2. Halbzeit ging mit hohem Tempo los und es blieb weiterhin sehr knapp. Der TSV konnte den Vorsprung aber halten da man immer schnell reagierte und einfache Tore erzielen konnte. Beim 23:23 waren es wieder 3 Tore für Stadtroda. Leider stockte jetzt das Angriffsspiel etwas und Auma kam zum Ausgleich. Stadtroda nehm eine Auszeit und blieb weiter im Spiel. Spannender ging es kaum noch. Beim 27:26 ging Auma in Führung und es waren noch gut 7 Minuten zu spielen. Es lag große Spannung in der Luft und beide Mannschaften leisteten sich einige Fehler im Angriff. Leider gelang es dem TSV nicht in dieser Phase das Spiel zu entscheiden. Auma kam beim 30:30 in der letzten Minute noch mal in den Angriff. Sie spielten routiniert die Zeit bis auf 15 Sekunden herunter. Leider bekam die Mannschaft noch einen Siebenmeter zugesprochen und so endete das Spiel mit 31:30 für Auma. Das war für

den TSV ganz bitter denn das Spiel wäre mit einem Unentschieden gerecht ausgegangen. Aber so ist der Sport. Trotzdem muss man Stadtroda ein grosses Lob für die Leistung aussprechen und ein Aufwärtstrend ist zu erkennen. Am nächsten Samstag ist ein Heimspiel und vielleicht ist dann das Glück auf der Seite des TSV.

 

Stadtroda spielte mit : D. Katzenberger, J. Plagemann, U. Hartrodt ( 2 Tore ), S., Jatzkowski, L.Buglyo ( 10 Tore ), D. Kramer ( 8 Tore ), E. Mehler, M. Oels, Chr. Hädrich ( 3 Tore ),Wächter ( 4 Tore ), St. Hirte ( 3 Tore ), R. Bauer

 

Text: T. Hartrodt