Stadtroda bleibt hinter eigenen Möglichkeiten zurück.

(von Veit Höntsch) Auf den zweiten Tabellenplatz vor schieben konnte sich der TSV Stadtroda/SV Wöllmisse (TSV/SVW) am dritten Spieltag, nachdem zwei weitere  Siege verbucht wurden. Gleichzeitig festigte der FVV Mixed mit einem Doppelschlag seine Führungsrolle. Wenig überraschendes zeigten die Spiel im Mittelfeld. Hier kann
jede Mannschaft ein ebenbürtiger Gegner sein. Die SG Eisenberg und der TSV Königshofen II bleiben die Nachhut der Tabelle, doch auch die SG es der Kreisstadt zeigte starke Spielzüge, wartet auf ihre Chance, zurück zu schlagen.


FVV Bad Klosterlausnitz - SG Eisenberg 2:1 (25:17, 23:25, 15:11) So schwer hat es sich der Gastgeber nicht vorgestellt, einen Sieg gegen den vermeintlich schwachen Gegner einzufahren. Doch die SG kämpfte um jeden Punkt, überraschte mit Cleverness, was dennoch nicht zum Sieg reichte.

 


SG Eisenberg - TSV/SVW 1:2 (26:27, 25:22, 15:17) Die Hinspielniederlage (damals mit der zweiten Reihe) hatte der TSV/SVW noch nicht vergessen, wollte nun die
Revanche. Auch in diesem Spiel fighteten beide Teams, lieferten sich einen Kampf auf allen Positionen. Letztlich setzte sich der Favorit sehr knapp durch, wahrte sich so seine Chance, am Saisonende auch noch ganz vorn mit zu spielen.


FVV Bad Klosterlausnitz - TSV/SVW 0:2 (9:25, 14:25) Völlig von der Rolle waren die Klosterlausnitzer in diesem Vergleich. Bislang hielt der FVV auch gegen starke Teams lange Zeit mit - was hier völlig vermisst wurde. Nahezu mühelos gewann der TSV/SVW diesen Vergleich.


TSV Königshofen I - TSV Königshofen II 2:0 (25:15, 25:21) Keine Frage, in diesem Vergleich musste die I.Mannschaft die zweite besiegen - was letztlich auch gelang.


TSV Königshofen II - Stadtroda Active 0:2 (17:25, 20:25) Das etwas verstärkte Team von Stadtroda Active ließ bereits mehrfach in diesem Spieljahr mit starken
Ergebnissen aufhorchen. Gegen das Schlusslicht lautete die Devise: Sieg. Das setzte das Team um Ronny Zipfel auch tadellos um.


TSV Königshofen I - Stadtroda Active 2:1 (20:25, 25:14, 15:11) Beide Teams wollen um die Meisterschaftskrone mitspielen, griffen daher tief in die Trickkiste, um einen Sieg zu erringen. Starke Angriffe, gute Blockaktionen und sehenswerte Feldabwehr prägte das Spiel. Letztlich gewann der Gastgeber - jedoch mit Mühe.


TSV 1890 Stadtroda - FVV Mixed 0:2 (24:26, 14:25) Die Tabellenführung zu verteidigen, das war das Mixed-Ziel. Folglich trat der Gast mit maximaler Leistungsstärke an. Während im ersten Satz der Gastgeber sich sehr stark wehrte, die Mixed-Angriffe parierte, teilweise auch gut blockte und so nur hauchdünn (24:26) unterlag, hatten die Spieler im zweiten Satz wohl Angst doch noch zu gewinnen. So zumindest schätzt TSV-Angreifer Volker Bartling sein Team ein. Keiner rief sein volles  Leistungsvermögen mehr ab - der TSV gab diesen zweiten Satz mit 14:25 ab.


FVV Mixed - SG SV Hermsdorf/VSG 2:0 (25:22, 25:21) Fast konnte man die Klosterlausnitzer Spieler als nervös bezeichnen. Immer wieder zeigte Mixed kleinere Abstimmungsprobleme, welche die SG aus Hermsdorf ausnutzte, um dran zu bleiben. Hermsdorf seinerseits spielte unbekümmert auf, brachte oftmals seine Angriffe durch, während der Block nicht so große Erfolge zeigte. Die Niederlage gegen Mixed war voraus zu sehen und nahezu unvermeidlich - doch die SG wehrte sich nach Kräften.


TSV 1890 Stadtroda - SG SV Hermsdorf/VSG 2:0 (27:25, 25:16). Stadtroda fand zunächst schwer zum Spiel, überzeugte mit zunehmender Spieldauer und setzte sich
gut in Szene. Die starken Hermsdorfer Angriffe verpufften nutzlos, der TSV ergatterte zwei wichtige Punkte.