(von Veit Höntsch) Das gestellte Ziel, um die Meisterschaft mit zu kämpfen, scheint für Neuling TSV/SVW durchaus realistisch.

 

Harte Angriffe, starke Blockaktionen und ordentliche Abwehrarbeit zeigten die Jungs um Alexander Simon in Tröbnitz. Sowohl gegen Stadtroda Active, als auch gegen Rausdorf. So erkämpfte das Team weitere zwei Punkte und liegt mit Königshofen I und den FVV Mixed an der Tabellenspitze. Doch auch Rausdorf zählt, nach den gezeigten Leistungen, zum Favoritenkreis der Meisterschaft.

 

Stadtroda Active – TSV/SVW 1:2 (25:23, 23:25, 13:15)

So einen starken Kampf auf beiden Seiten des Netzes sah man lange nicht in Tröbnitz. Auf beiden Seiten zeigten sich enorm starke Angreifer und Blockspieler. Leichte Unsicherheiten in der Abwehr wurden am Netz wett gemacht. Letztlich hatte der TSV/SVW knapp die Nase vorn.

 

SV Rausdorf – TSV/SVW 2:1 (17:25, 25:16, 15:7)

Was nach einem klassischen Fehlstart aussah (Rausdorf gab den ersten Satz mit 17:25 ab), entwickelte sich im zweiten Satz zu einem Top-Spiel. Rausdorf stellte um, griff in der Folgezeit stärker an. Mit Kampf gelang es, diesen und später auch den dritten Satz zu gewinnen. Obwohl der Gegner keineswegs nachließ, zeigte sich die Routine der Rausdorfer verstärkt.

 

SV Rausdorf – Stadtroda Active 2:1 (23:25, 25:23, 15:13)

„So ein geniales Spiel gab es lange nicht in Tröbnitz zu sehen“ freut sich Lars Kranert über diesen Vergleich. Er musste verletzungsbedingt zusehen, was letztlich nicht störte. Nur ganz knapp gab Rausdorf den ersten Satz ab, lag im zweiten plötzlich mit 7:15 hinten. Eine Auszeit brachte die Verschnaufpause und eine Aufholjagd ohne gleichen. Auf beiden Seiten wurde gepowert, was das Zeug hielt. Diesen Satz erkämpfte sich der Gastgeber, baute sich damit auf und schmetterte sich auch gleich noch durch den dritten Satz. Jeder Spieler kämpfte für den anderen, Lücken waren auf dem Spielfeld nahezu gar nicht existent. Auch Active gab noch einmal alles hielt enorm stark dagegen, verhinderte die knappe Niederlage jedoch nicht.

 

SG Eisenberg – FVV Bad Klosterlausnitz 0:2 (12:25, 22:25)

Trotz personeller Verstärkung gelang es den Kreisstädtern nicht, einen Sieg zu erringen. Den Start verpasste Eisenberg völlig, kämpfte sich im zweiten Satz jedoch gut heran.

 

FVV Bad Klosterlausnitz – FVV Mixed 1:2 (24:26, 25:23, 11:15)

Das ewige vereinsinterne Duell zweier ungleicher Teams: während Mixed mit ehemaligen Landesklasse-Männern und teils noch höherklassigen Damen antritt, muss sich die erste mit dem vorhandenen Spielerpotential behaupten. Nicht ganz ohne Erfolg. In allen drei Sätzen war der Spielausgang lange Zeit offen. Erst gegen Satzende begann Mixed, das eigene Spiel zu forcieren und sicherte sich so den Spielsieg.

 

SG Eisenberg – FVV Mixed 0:2 (17:25, 13:25)

Dass Eisenberg in diesem Match keine Chance haben würde, war von vornherein klar. Dennoch kämpfte die SG verbissen, trotzte dem Favoriten mehrere Punkte ab.

 

TSV Königshofen I – SG SV Hermsdorf/VSG Am Stadion 2:0 (25:15, 25:21)

Der Gastgeber nutzte den Heimvorteil, um Hermsdorf von Beginn an in die Schranken zu weisen. Die (verhältnismäßig) kleine Königshofener Halle bereitete der SG aus Hermsdorf immer wieder Probleme, kein Hermsdorfer kam an sein Leistungsvermögen heran. Folglich kassierte Hermsdorf eine Niederlage.

 

SG SV Hermsdorf/VSG Am Stadion – TSV Königshofen II 2:0 (25:9, 25:14)

Hermsdorf wollte wenigstens einen Sieg einfahren, spielte entsprechend aggressiv. In Block und Angriff zeigte sich der Gast aus dem Holzland überlegen, so dass die TSV-Reserve keine Gefahr darstellte.

 

TSV Königshofen I – TSV Königshofen II 2:0 (25:23, 25:20)

Die Männer um Mark Preußer – Verantwortlicher der ersten Mannschaft – wollten sich natürlich gegen die eigene zweite Mannschaft. Doch genau danach sah es phasenweise aus. Zumindest im ersten Satz ging es die I. viel zu locker an – nachdem Motto „wir packen das schon“. Doch sie mussten sich mächtig ins Zeug legen, den Block verstärken und in der Feldabwehr ackern. 25:23 im ersten Satz – das ist ganz schön knapp! Etwas deutlicher spielte der Favorit im zweiten Durchgang. Klarere Spielzüge und ein besserer Spielaufbau überzeugte letztlich.